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Tagesbericht Freitag

Pünktlich, mit 15 Minuten Verspätung starteten wir am Grenzstein 593 nachdem wir diesen und uns erst aus allen Richtungen fotografiert hatten.

 

Die ersten paar hundert Meter sollte eigentlich ein Fussweg neben dem Wald entlang gehen. Leider hatte dieser Fussweg am heutigen Freitag Urlaub, sprich, er war einfach nicht da. So mussten wir uns mit einer feuchten Wiese begnügen und schon nach kurzer Zeit wussten wir, dass unsere Laufschuhe nicht wasserdicht sind.

 

Nach diesem ersten Hindernis ging es dann aber zügig im Tal Richtung Schaffhausen. Das Wetter meinte es gut mit uns, wir liefen im schönsten Sonnenschein an Bargen und Merishausen vorbei. Bis hierher hatten wir mit Füssen und Muskeln noch keinerlei Probleme.

 

In Schaffhausen wurden wir wider erwarten nicht in die Psychiatrie eingewiesen obwohl wir direkt vor dem Gebäude vorbei liefen. Weiter ging es Richtung Neuhausen. Die Aussicht auf Munot und Rheinfall entschädigte und für die Mühen der ersten 20 Kilometer.

 

Am Rheinfall kurz einen deutschen Touristen geschnappt, der ein völlig unterbelichtetes Bild von uns machte. Es lag nicht an uns! Der Weg führte uns am Rhein entlang über Rheinau. Anschliessend liefen wir über den ?Wurzelweg? am Rhein entlang. Der Name des Weges spricht für sich. Kay machte deswegen auch nähere Bekanntschaft mit dem Waldboden.

 

Marc lies dafür merklich an Tempo nach. Er beklagte sich über fehlende Kräfte in der hinteren Oberschenkelmuskulatur. Kay übernahm die Pace und schon bald ging es über die Thurbrücke in Richtung Flaach. Nach weiteren 15 Ecken auf Feldwegen kamen wir an unserem heutigen Etappenziel, dem Campingplatz in Flaach an.

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