swiss-marathon

Tagesbericht Samstag

Zu aller erst möchten wir uns bei allen Zürcher Stadtpolizisten bedanken, die uns nicht gesehen haben, als wir in der Stadt Zürich eine oder zwei Lichtsignale bei dunkeloranger Farbe passiert haben. Wir werden es nie wieder tun ? versprochen!

 

Gestartet sind wir heute in alle Frühe um 07:30 Uhr, damit wir den spätsommerlichen Temperaturen am Nachmittag ausweichen konnten. Früh Morgens war es in Flaach noch kalt und nebelig. Die ersten Kilometer bis zur Tössegg gestalteten sich mühsamer als wir angenommen hatten. Ein stetiges auf und ab des Weges lies keinen vernüftigen Laufrythmus zu und erschwerte unser Vorwärtskommen.

 

Nach einem kurzen Aufstieg vor Embrach wurden wir Opfer der Technik. Unser GPS zeigte kurzfristig keine aktuellen Daten an (herzlichen Dank auch an das amerikanische Verteidigungsministerium), so dass der Navigator sich in der Richtung irrte. Dies bescherte uns einen kleinen Umweg und einige Höhenmeter.

 

Gelernt haben wir auch, dass die Energy Gels doch besser in einem Plastiksack transportiert werden sollten. Nachdem sich einer dieser Energielieferanten selbstständig geöffnet hatte, klebte der gesamte Innenraum des Rucksack.

 

Nach einem weiteren kurzen (für Marc auch längeren) Aufstieg nach Lufigen erreichten wir Kloten. Die nächsten 15 Kilometer führten uns mitten durch die grösste Stadt der Schweiz (vermutlich auch jene mit den meisten Lichtsignalanlagen ? siehe Einleitung). Auch der GPS Empfang in der Innenstadt lies sehr zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz verliessen wir planmässig beim Sihlcity Einkauszentrum die Stadt.

 

Die letzten 12 Kilometer führten uns auf wunderschönen Wegen entlang der Sihl. Leider sind nicht alle Hunde wohlerzogen ? wir machten Bekanntschaft mit einem besonders kleinen und lauten Exemplar. Zum Glück konnten wir schneller laufen. Marc's Muskeln entzogen sich je weiter wir kamen seiner Kontrolle und zogen sich zusammen. So wurde jede Brücke zwischen Zürch und Sihlwald zur Dehnungszone umfunktioniert.

 

Nach etwas weniger als fünf Stunden Laufzeit (davon 4,5 Stunden laufend) erreichten wir das heutige Etappenziel, den Campingplatz in Sihlwald. Marc und Kay genossen die warme Dusche, alkoholfreies Bier und einen Möhl Saft.

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