swiss-marathon

Tagesbericht Sonntag

Von wegen keine Höhenmeter zwischen Sihlwald und Sihlbrugg. ?Es geht alles schön der Sihl entlang?, behauptete Kay. Trotzdem stellte sich da aber der eine oder andere Berg in den Weg, so dass wir schon nach wenigen Kilometern einen beträchtlichen Rückstand auf unsere Marschtabelle hatten.

 

Nach Sihlbrugg wurde es auch nicht besser. Dort waren wir aber auch Höhenmeter eingestellt. Das unser Betreuerteam, während wir an ihnen vorbei joggten, friedlich am Kaffee trinken war, störte uns überhaupt nicht ? EHRLICH!!!

 

In Edlibach wartete Tina Franel auf uns. Sie hat die tägliche Berichterstattung über unseren Lauf im Radio Top organisiert. Eigentlich wollte sie mit dem Mountain Bike kommen, die frühe Morgenstunde hinderte sie allerdings an ihrem guten Vorhaben.

 

Einige Höhenmeter und Kurven weiter erblickten wir völlig unerwartet bereits die Kirche von Unterägeri. Der wunderschöne Ägerisee begleitete uns auf den nächsten Kilometern. Dies war auch die Halbzeit der heutigen Etappe und eine willkommen Vorbereitung für den darauf folgenden Anstieg in Richtung Sattel.

 

Die viel befahrene Kantonsstrasse von Sattel Richtung Schwyz ist zwar nicht die schönste Strecke auf unserem Lauf, mit Sicherheit aber die kürzeste Verbindung zwischen Sattel und Steinen. Ungefähr 4 Kilometer folgten wir dieser, dann ging es fast senkrecht abfallend über einen Feldweg in nach Steinen.

 

Auf der flachen Strecke von Steinen nach Seewen machte sich bei Kay ein kleinerer Hungerast breit, der schon bald die Dimensionen eines Baumes an nahm. Die Coop Tankstelle in Seewen musste kurzfristig als Verpflegungsposten miteinbezogen werden. Nach einem Salami Sandwich und einem isotonischen Getränk ging es Kay aber schon wieder besser und der Lauf konnte fortgesetzt werden.

 

Bei Kilometer 41 der heutigen Etappe erblickten wir den Vierwaldstättersee und das Rütli. Das mit der Nationalhmyne singen liessen wir allerdings sein (es hatte noch viele Leute am Quai und wir wollten keine Massenpanik verursachen). Nur noch fünf Kilometer dem See der Axenstrasse entlang (eine ebenso romantische wie verkehrsarme Strasse :-) und schon liefen wir in unserem heutigen Etappenziel Sisikon ein.

 

Hier wartete unsere Betreuerfrauschaft schon mit Liegestühlen und Verpflegung auf uns. Zur Zeit weilt auch noch Lizzy bei uns, die unsere geschundenen Muskeln wieder auf Vordermann bringt. Mit etwas Glück, wird auch Marc Magen wieder die Arbeit aufnehmen.